
Sanfte Online-Begleitung mit Lichtquantenvideos und Lichtquanten-Resonanzfeldern für Geruchswahrnehmung, Erinnerung, Gefühle, Genuss, Sicherheit und innere Orientierung – wenn Düfte, alte Erfahrungen oder feine Warnsignale bewusster wahrgenommen werden dürfen.
Kurz erklärt: Der Riechkolben wird medizinisch Bulbus olfactorius genannt. Er ist eine paarig angelegte Struktur an der Unterseite des vorderen Großhirns und bildet die erste zentrale Verarbeitungsstation für Geruchsinformationen.
Geruchsmoleküle aktivieren spezialisierte Riechzellen im oberen Bereich der Nasenhöhle. Deren Nervenfasern ziehen durch die feinen Öffnungen der Siebbeinplatte zum Riechkolben. Dort werden die eingehenden Signale geordnet, miteinander verglichen und über weitere Nervenbahnen an verschiedene Bereiche des Gehirns weitergeleitet.
Der Geruchssinn ist eng mit Erinnerung, Gefühlen, Genuss, Appetit, Ekel, Sicherheit und Vertrautheit verbunden. Ein bestimmter Duft kann deshalb innerhalb weniger Augenblicke frühere Bilder, Gefühle oder Körperreaktionen hervorrufen.
Aus ganzheitlicher Sicht kann der Riechkolben symbolisch mit Instinkt, feiner Wahrnehmung, Anziehung und Ablehnung, vertrauten Erinnerungen, Genuss, Wachsamkeit und der Frage verbunden sein, ob etwas für uns „stimmig riecht“.
Wichtig: Veränderungen des Geruchssinns dürfen nicht ausschließlich seelisch oder energetisch gedeutet werden. Vermindertes Riechen, vollständiger Geruchsverlust, verfälschte Gerüche oder Geruchswahrnehmungen ohne äußere Geruchsquelle können unterschiedliche körperliche, HNO-ärztliche oder neurologische Ursachen haben.
*Die Angebote ersetzen keine ärztliche, heilpraktische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung, sondern verstehen sich als ergänzende ganzheitliche Begleitung.


Inhalt
- Was ist der Riechkolben?
- Welche Aufgaben hat der Riechkolben?
- Wie sich Veränderungen der Geruchswahrnehmung zeigen können
- Riechkolben, Geruch und Geschmackserleben
- Riechkolben, Erinnerung und Gefühle
- Riechkolben, Sicherheit und innere Orientierung
- Seelische Bedeutung des Riechkolbens
- Stress, Nervensystem und Geruchswahrnehmung
- Fragen zur Selbstwahrnehmung
- Affirmationen für den Riechkolben
- Werde bewusster: Mutterlinie, Vaterlinie und übernommene Muster
- Wie Digitale Selbstheilung® begleiten kann
- Welche Rolle Lichtquantenvideos und Lichtquanten-Resonanzfelder spielen
- So läuft die Anwendung ab
- Wichtige Grenzen und medizinische Hinweise
- Fazit
- Häufige Fragen zum Riechkolben
- Quellen und fachliche Grundlagen
Was ist der Riechkolben?
Kurz erklärt: Der Riechkolben ist die erste zentrale Umschalt- und Verarbeitungsstation des Geruchssinns. Er liegt paarig an der Unterseite des vorderen Großhirns, unmittelbar oberhalb der Nasenhöhle.
Im oberen Bereich der Nasenhöhle befindet sich die Riechschleimhaut. Dort liegen spezialisierte Sinneszellen, die auf unterschiedliche Geruchsmoleküle reagieren.
Die feinen Nervenfasern dieser Riechzellen ziehen durch kleine Öffnungen der Siebbeinplatte zum rechten und linken Riechkolben. Gemeinsam werden diese Nervenfasern als Riechnerv oder erster Hirnnerv bezeichnet.
Im Riechkolben treffen die Signale in kugelförmigen Strukturen, den sogenannten Glomeruli, zusammen. Dort werden ähnliche Geruchsinformationen gebündelt und für die weitere Verarbeitung vorbereitet.
Anschließend werden die Signale unter anderem an Bereiche weitergeleitet, die an bewusster Geruchserkennung, emotionaler Bewertung, Erinnerung, Motivation und Verhalten beteiligt sind.
Zum Riechsystem gehören insbesondere:
- die Riechschleimhaut im oberen Bereich der Nasenhöhle
- die Riechzellen mit ihren Geruchsrezeptoren
- die feinen Fasern des Riechnervs
- die Siebbeinplatte zwischen Nasenhöhle und Schädel
- der rechte und linke Riechkolben
- die weiterführenden Riechbahnen
- Gehirnregionen zur bewussten und emotionalen Verarbeitung von Gerüchen
Der Riechkolben nimmt Gerüche nicht wie ein einfaches Messgerät wahr. Er beginnt bereits damit, die Vielzahl eingehender Signale zu ordnen, zu filtern und zu charakteristischen Geruchsmustern zusammenzufügen.
Welche Aufgaben hat der Riechkolben?
Kurz erklärt: Der Riechkolben empfängt Signale aus der Nase, sortiert Geruchsmuster und leitet die verarbeiteten Informationen an weitere Gehirnbereiche weiter.
Jeder Duft besteht aus verschiedenen Geruchsmolekülen. Diese aktivieren unterschiedliche Gruppen von Riechzellen. Im Riechkolben entsteht daraus ein charakteristisches Aktivitätsmuster.
Das Gehirn kann dieses Muster anschließend mit früheren Erfahrungen vergleichen und einem bekannten Geruch zuordnen.
Der Riechkolben ist unter anderem beteiligt an:
- der Aufnahme von Signalen aus den Riechzellen
- der ersten Sortierung und Bündelung von Geruchsinformationen
- der Unterscheidung verschiedener Geruchsmuster
- der Einschätzung von Geruchsintensität und Geruchsveränderungen
- der Weiterleitung an den Riechkortex und angrenzende Netzwerke
- der Verbindung von Gerüchen mit Erinnerung und emotionaler Bewertung
- der Gewöhnung an länger anhaltende Gerüche
- der Wahrnehmung wichtiger Warn- und Orientierungssignale
Wenn ein Geruch längere Zeit vorhanden ist, tritt häufig eine Gewöhnung ein. Der Duft wird dann weniger bewusst wahrgenommen, obwohl er weiterhin vorhanden ist.
Diese Anpassung hilft dem Gehirn, neue oder veränderte Gerüche schneller zu bemerken und nicht dauerhaft von gleichbleibenden Reizen überfordert zu werden.
Der Riechkolben arbeitet dabei nicht allein. Geruchswahrnehmung entsteht aus dem Zusammenspiel von Nase, Riechzellen, Riechnerven, Riechkolben und mehreren nachgeschalteten Gehirnregionen.
Wie sich Veränderungen der Geruchswahrnehmung zeigen können
Kurz erklärt: Veränderungen des Geruchssinns können die Stärke, Qualität oder Zuverlässigkeit der Geruchswahrnehmung betreffen.
Zu den bekannten Formen von Riechstörungen gehören:
- Hyposmie: Gerüche werden schwächer als zuvor wahrgenommen.
- Anosmie: Gerüche können vollständig oder nahezu vollständig nicht mehr wahrgenommen werden.
- Parosmie: Bekannte Gerüche werden verändert oder unangenehm verzerrt wahrgenommen.
- Phantosmie: Es werden Gerüche wahrgenommen, obwohl keine entsprechende Geruchsquelle vorhanden ist.
- Hyperosmie: Gerüche werden ungewöhnlich intensiv oder belastend erlebt.
Mögliche Hinweise können sein:
- Essen schmeckt plötzlich anders oder deutlich schwächer
- Kaffee, Parfüm, Seife oder Lebensmittel riechen ungewohnt
- angenehme Gerüche werden plötzlich als verbrannt, faulig oder chemisch erlebt
- Rauch, Gas oder verdorbene Lebensmittel werden schlechter erkannt
- Gerüche lösen ungewöhnlich starke Übelkeit, Ekel oder Unruhe aus
- es treten wiederholt Geruchseindrücke ohne erkennbare Quelle auf
- nur ein Nasenloch oder eine Seite scheint betroffen zu sein
- die Veränderung beginnt nach einem Infekt oder einer Kopfverletzung
Riechstörungen können unter anderem mit Infektionen, Entzündungen der Nase und Nebenhöhlen, Schleimhautschwellungen, Nasenpolypen, Kopfverletzungen, Medikamenten, Rauchen, chemischen Reizen, dem Alterungsprozess oder neurologischen Erkrankungen zusammenhängen.
Eine Veränderung des Geruchssinns beweist jedoch keine bestimmte Ursache. Die medizinische Einordnung richtet sich nach Beginn, Verlauf, Begleitsymptomen und persönlicher Vorgeschichte.
Riechkolben, Geruch und Geschmackserleben
Kurz erklärt: Riechen und Schmecken sind unterschiedliche Sinne, wirken beim Essen jedoch eng zusammen.
Die Geschmacksknospen der Zunge erfassen grundlegende Geschmacksqualitäten. Der vielfältige Aromaeindruck einer Speise entsteht dagegen zu einem großen Teil über den Geruchssinn.
Beim Kauen und Schlucken gelangen flüchtige Aromastoffe aus dem Mundraum über den Rachen in die Nasenhöhle. Dort aktivieren sie die Riechzellen. Dieser Vorgang wird retronasales Riechen genannt.
Wenn der Geruchssinn vermindert ist, kann eine Mahlzeit deshalb fade oder anders schmecken, obwohl die eigentliche Wahrnehmung auf der Zunge weiterhin vorhanden ist.
Der Geruchssinn kann das Essen unter anderem beeinflussen durch:
- Erkennen und Unterscheiden von Aromen
- Appetit und Vorfreude auf eine Mahlzeit
- Genuss und emotionale Bewertung von Lebensmitteln
- Erinnerungen an vertraute Speisen und frühere Situationen
- Warnung vor verdorbenen oder verbrannten Lebensmitteln
- Abneigung, Ekel oder Übelkeit bei bestimmten Gerüchen
Ganzheitlich kann das Zusammenspiel von Riechen und Geschmack mit Genussfähigkeit, Lebensfreude, Aufnahme, Ablehnung und der Frage verbunden sein: Was tut mir gut, was nährt mich und was möchte ich nicht länger aufnehmen?
Diese symbolische Betrachtung ersetzt keine medizinische Abklärung von Geruchs-, Geschmacks-, Ernährungs- oder Verdauungsproblemen.
Riechkolben, Erinnerung und Gefühle
Kurz erklärt: Gerüche können besonders schnell Erinnerungen, Gefühle und Körperreaktionen hervorrufen.
Die vom Riechkolben weitergeleiteten Informationen erreichen Netzwerke, die eng mit emotionaler Bewertung und Gedächtnis verbunden sind.
Dadurch kann ein Duft plötzlich ein sehr konkretes Bild aus der Kindheit, eine vertraute Person, einen bestimmten Ort oder ein früheres Gefühl in Erinnerung rufen.
Manchmal entsteht zunächst nur eine Körperreaktion oder Stimmung, bevor bewusst erkannt wird, welcher Duft oder welche Erinnerung sie ausgelöst hat.
Gerüche können verbunden sein mit:
- Geborgenheit und Vertrautheit
- Heimat, Familie und Kindheit
- Nähe und zwischenmenschlicher Verbundenheit
- Genuss und positiven Erlebnissen
- Ekel, Ablehnung oder Schutzreaktionen
- belastenden Erinnerungen
- Trauer oder dem Verlust einer vertrauten Person
- Angst oder früheren Gefahrensituationen
Ein Geruch kann angenehm, neutral oder belastend erlebt werden. Diese Bewertung ist nicht allein im Duft selbst enthalten, sondern wird auch von Erfahrung, Erinnerung, Kultur, Situation und persönlicher Bedeutung geprägt.
Ganzheitlich kann der Riechkolben deshalb mit der Frage verbunden sein: Welche Gerüche erinnern mich an Sicherheit und Zugehörigkeit – und welche tragen noch eine alte emotionale Belastung in sich?
Riechkolben, Sicherheit und innere Orientierung
Kurz erklärt: Der Geruchssinn trägt zur Wahrnehmung der Umgebung, zur Sicherheit und zur schnellen Einschätzung bestimmter Situationen bei.
Gerüche können auf Rauch, Feuer, Gas, verdorbene Lebensmittel, Chemikalien oder andere mögliche Gefahren hinweisen.
Auch vertraute Umgebungen, Menschen und Situationen besitzen charakteristische Gerüche. Sie können unbewusst vermitteln, ob uns etwas bekannt, fremd, angenehm oder unangenehm erscheint.
Der Geruchssinn liefert dabei keine unfehlbare Wahrheit. Er ist ein Sinneskanal, dessen Signale vom Gehirn gemeinsam mit Erfahrung, Erinnerung, Sehen, Hören und der aktuellen Situation bewertet werden.
Ganzheitlich kann der Riechkolben verbunden sein mit:
- Instinkt und feiner Wahrnehmung
- dem Gefühl, dass etwas stimmig oder unstimmig ist
- Anziehung und Ablehnung
- Nähe und Distanz
- Wachsamkeit und Schutz
- Vertrautheit und Zugehörigkeit
- innerer Orientierung und dem „richtigen Riecher“
Symbolisch kann der Riechkolben fragen: Welche feinen Signale nehme ich wahr? Wo vertraue ich meinem Gefühl – und wo wird meine Wahrnehmung noch von alten Erfahrungen, Misstrauen oder Angst überlagert?
Seelische Bedeutung des Riechkolbens
Kurz erklärt: Aus ganzheitlicher Sicht kann der Riechkolben symbolisch mit Instinkt, Erinnerung, Gefühl, Genuss, Ekel, Sicherheit, Vertrautheit, Anziehung und Abgrenzung verbunden werden.
Gerüche erreichen uns häufig unmittelbarer als Sprache oder bewusstes Nachdenken. Ein Duft kann Wohlgefühl auslösen, ein anderer Abstand oder Ablehnung.
Diese Reaktionen können sinnvoll schützen, aber auch von früheren Erlebnissen geprägt sein. Eine aktuelle Situation kann dann unbewusst mit einem alten Geruch, einer früheren Person oder einer belastenden Erfahrung verbunden werden.
Mögliche innere Themen können sein:
- dem eigenen Instinkt nicht vertrauen
- Warnsignale zu spät wahrnehmen oder ständig Gefahr vermuten
- alte Erinnerungen, die durch Gerüche aktiviert werden
- Schwierigkeiten mit Nähe oder körperlicher Vertrautheit
- starker Ekel oder Abwehr gegenüber bestimmten Eindrücken
- fehlende Genussfähigkeit oder innere Abstumpfung
- Sehnsucht nach Heimat, Geborgenheit oder einem vertrauten Menschen
- Unsicherheit, was wirklich zur eigenen Wahrnehmung gehört
- übernommene Bewertungen von angenehm, unangenehm, sauber oder unrein
Diese ganzheitlichen Zuordnungen sind keine medizinischen Erklärungen. Sie beweisen nicht, dass ein emotionales Thema eine Riechstörung oder Veränderung des Riechkolbens verursacht hat.
Der Riechkolben kann symbolisch dazu einladen, feine Wahrnehmung, persönliche Grenzen, Genuss, Erinnerung und den eigenen Umgang mit Anziehung oder Ablehnung bewusster zu betrachten.
Stress, Nervensystem und Geruchswahrnehmung
Kurz erklärt: Stress kann beeinflussen, wie aufmerksam, empfindlich oder ablehnend wir auf Gerüche reagieren.
Wenn das Nervensystem unter Druck steht, richtet sich die Wahrnehmung häufig stärker auf mögliche Gefahr. Ungewohnte, intensive oder unangenehme Gerüche können dann schneller als belastend erlebt werden.
Umgekehrt können bestimmte Gerüche Erinnerungen oder Alarmreaktionen aktivieren. Der Körper reagiert möglicherweise mit Anspannung, Übelkeit, Unruhe, Herzklopfen, Rückzug oder dem Wunsch, die Situation sofort zu verlassen.
Eine solche Reaktion bedeutet nicht automatisch, dass der Geruch gefährlich ist. Sie kann aus der aktuellen Situation, aus körperlicher Empfindlichkeit oder aus einer früheren Verknüpfung entstehen.
Typische innere Sätze können sein:
- Ich muss sofort erkennen, ob etwas gefährlich ist.
- Ich kann diesen Geruch nicht aushalten.
- Etwas stimmt hier nicht.
- Ich darf meinem Gefühl nicht vertrauen.
- Ich muss wachsam bleiben.
- Dieser Duft erinnert mich an etwas Belastendes.
- Ich möchte wieder mehr Genuss und Leichtigkeit erleben.
Hilfreich kann sein, zwischen dem aktuellen Geruch, der körperlichen Reaktion und der persönlichen Erinnerung zu unterscheiden.
Dabei sollte eine anhaltende oder deutliche Veränderung des Geruchssinns immer medizinisch abgeklärt werden und nicht allein als Stressreaktion verstanden werden.
Fragen zur Selbstwahrnehmung
Kurz erklärt: Fragen zur Selbstwahrnehmung können dabei helfen, Gerüche, Erinnerungen, Gefühle, Schutzreaktionen und persönliche Grenzen bewusster einzuordnen.
- Welche Düfte vermitteln mir Sicherheit und Geborgenheit?
- Welche Gerüche lösen sofort Erinnerungen oder Gefühle aus?
- Gibt es Düfte, die ich ungewöhnlich stark ablehne?
- Welche frühere Erfahrung könnte damit verbunden sein?
- Wann vertraue ich meinem Instinkt?
- Wann zweifle ich an meiner eigenen Wahrnehmung?
- Wo übergehe ich feine Warnsignale?
- Wo reagiere ich vorschnell mit Misstrauen oder Abwehr?
- Welche Gerüche verbinde ich mit Mutter, Vater oder meinem Elternhaus?
- Welche Düfte erinnern mich an Heimat, Zugehörigkeit oder Verlust?
- Wie leicht kann ich Genuss und angenehme Sinneseindrücke zulassen?
- Was möchte ich nicht länger aufnehmen?
- Welche persönliche Grenze darf klarer werden?
- Welche Wahrnehmung fühlt sich heute wirklich nach mir an?
Impulsfrage: Wenn mein Riechkolben heute sprechen könnte – welchen feinen Hinweis, welche Erinnerung oder welche innere Wahrheit möchte ich bewusster wahrnehmen?
Affirmationen für den Riechkolben
Kurz erklärt: Affirmationen können Selbstwahrnehmung, innere Orientierung, Genuss und den bewussten Umgang mit Erinnerungen und Gefühlen begleiten.
Sie ersetzen keine medizinische Untersuchung oder Behandlung einer Riechstörung.
- Ich darf meiner Wahrnehmung achtsam begegnen.
- Ich nehme feine Signale bewusst wahr, ohne mich von ihnen beherrschen zu lassen.
- Ich darf zwischen heutiger Wirklichkeit und alter Erinnerung unterscheiden.
- Vertraute und angenehme Düfte dürfen mir Sicherheit schenken.
- Ich lasse alte Geruchserinnerungen in meinem eigenen Tempo los.
- Mein Instinkt darf ruhig, klar und aufmerksam sein.
- Ich darf wahrnehmen, was mir guttut und was nicht.
- Meine Grenzen dürfen liebevoll und deutlich sein.
- Ich muss nicht jeden Reiz sofort bewerten.
- Mein Nervensystem darf sich sicher und orientiert fühlen.
- Ich öffne mich für angenehme Sinneseindrücke und bewussten Genuss.
- Ich darf vertraute Erinnerungen bewahren und Belastendes lösen.
- Ich vertraue meiner Wahrnehmung, ohne medizinische Warnzeichen zu übergehen.
- Ich darf Nähe zulassen und zugleich meine Grenzen achten.
- Meine innere Orientierung wird ruhiger und klarer.
Werde bewusster
Einladung zur Selbstwahrnehmung: Welche alten Muster aus Familie, Prägung oder Ahnenlinie könnten deinen Umgang mit Gerüchen, Erinnerung, Genuss, Nähe, Ekel, Sicherheit, Instinkt und persönlicher Abgrenzung beeinflussen?
In unserem Erleben und Körpergedächtnis können Erfahrungen aus Mutterlinie, Vaterlinie und Elternfeld nachwirken – gelegentlich ergänzt durch Themen, die du persönlich der Ahnenlinie zuordnest.
Hinweis zur Abklärung: Veränderungen des Geruchssinns, Geruchsverlust, Geruchsverzerrungen oder Phantomgerüche dürfen nicht als Beweis für familiäre, emotionale oder energetische Belastungen verstanden werden. Körperliche und neurologische Ursachen müssen fachlich abgeklärt werden.
Bei plötzlich auftretendem Geruchsverlust zusammen mit Sprach- oder Sehstörungen, einseitiger Schwäche, Lähmung oder Taubheit, starker Verwirrtheit, einem Krampfanfall, Bewusstseinsstörungen oder ungewohnt starken, plötzlich einsetzenden Kopfschmerzen gilt: Bitte sofort den Notruf 112 wählen. Nach einer schweren Kopfverletzung, bei Atemnot, unmittelbarer Gefahr oder Beschwerden nach Rauch-, Gas- oder Chemikalienkontakt gilt ebenfalls der Notruf 112. Der ärztliche Bereitschaftsdienst 116117 ist für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden außerhalb der regulären Praxiszeiten vorgesehen.
Wie Digitale Selbstheilung® begleiten kann
Kurz erklärt: Digitale Selbstheilung® verbindet Lichtquantenvideos und persönliche Lichtquanten-Resonanzfelder mit achtsamer Selbstwahrnehmung.
Ziel ist es, innere und körperliche Signale rund um Geruchswahrnehmung, Erinnerung, Gefühle, Genuss, Ekel, Instinkt, Sicherheit und persönliche Grenzen bewusster wahrzunehmen.
Beim Riechkolben geht es ausdrücklich nicht darum, Geruchsverlust, Riechstörungen, Infektionen, Entzündungen, Nasenpolypen, Verletzungen, neurologische Erkrankungen oder andere körperliche Ursachen zu diagnostizieren oder zu behandeln.
Die ganzheitliche Begleitung kann vielmehr dabei unterstützen, den persönlichen Umgang mit Gerüchen, Erinnerungen, Genuss, Nähe, Abgrenzung, Warnsignalen und innerer Orientierung bewusster zu betrachten.
Digitale Selbstheilung® kann dich ergänzend dabei unterstützen:
- Gerüche und damit verbundene Körperreaktionen bewusster wahrzunehmen
- zwischen aktuellem Sinneseindruck und früherer Erinnerung zu unterscheiden
- emotionale Verknüpfungen mit bestimmten Düften zu erkennen
- Anziehung, Ablehnung und Ekel achtsamer einzuordnen
- den eigenen Instinkt bewusster wahrzunehmen
- übermäßige Wachsamkeit oder Misstrauen zu reflektieren
- persönliche Grenzen klarer wahrzunehmen
- Genuss und angenehme Sinneseindrücke bewusster zuzulassen
- medizinische Veränderungen des Geruchssinns ernst zu nehmen
Welche Themen für dich tatsächlich wichtig sind, lässt sich nicht aus einer Riechstörung oder einer allgemeinen symbolischen Zuordnung ableiten.
Die genaue Zusammenstellung richtet sich nach dem gewählten Thema, deinem persönlichen Anliegen und der jeweiligen Form der Begleitung.
Wichtig: Der Riechkolben wird nicht im Rahmen der einfachen Selbsttherapie berücksichtigt. Gehirnbereiche können bei Selbsttherapie Plus im Rahmen der persönlichen Prüfung oder bei einer persönlichen Beratung einbezogen werden.
Welche Rolle Lichtquantenvideos und Lichtquanten-Resonanzfelder spielen
Kurz erklärt: Lichtquantenvideos und persönliche Lichtquanten-Resonanzfelder bilden gemeinsam die vollständige Anwendung von Digitale Selbstheilung®.
Die Lichtquantenvideos verbinden Licht, Farben, Bewegungsimpulse, 432-Hz-Musik, Affirmationen und bewusste Wahrnehmung zu einem ganzheitlichen Erfahrungsraum.
Die persönlichen Lichtquanten-Resonanzfelder sind auf dieselben thematischen Kompositionen abgestimmt und begleiten die übrige Anwendungszeit weiter.
Beide Bestandteile werden nicht als voneinander getrennte Methoden angeboten. Sie gehören gemeinsam zur jeweiligen Anwendung.
Beim Thema Riechkolben kann die Anwendung unter anderem auf bewusste Sinneswahrnehmung, Erinnerung, emotionale Bewertung, Genuss, Instinkt, Sicherheit, Nähe und persönliche Abgrenzung ausgerichtet sein.
Die Anwendung behandelt keine Anosmie, Hyposmie, Parosmie, Phantosmie, Nasennebenhöhlenentzündung, Schleimhauterkrankung, Kopfverletzung, Nervenschädigung oder neurologische Erkrankung.
Lichtquantenvideos und Lichtquanten-Resonanzfelder ersetzen keine ärztliche, HNO-ärztliche, neurologische, psychiatrische, psychotherapeutische, neuropsychologische, heilpraktische oder andere fachliche Diagnose und Behandlung.
Die genaue Zusammenstellung wird nicht pauschal im Artikel offengelegt. Sie richtet sich nach dem gewählten Thema, deinem persönlichen Anliegen und der jeweiligen Form der Begleitung.
So läuft die Anwendung ab
Kurz erklärt: Gehirnbereiche wie der Riechkolben können im Rahmen von Selbsttherapie Plus oder einer persönlichen Beratung berücksichtigt werden. Lichtquantenvideos und persönliche Lichtquanten-Resonanzfelder sind thematisch aufeinander abgestimmt.
1. Passendes Angebot wählen
Du entscheidest, ob du eine persönliche Prüfung im Rahmen von Selbsttherapie Plus wünschst oder dein Anliegen in einer persönlichen Beratung besprechen möchtest.
In der einfachen Selbsttherapie werden Gehirnbereiche nicht berücksichtigt.
2. Anliegen beschreiben
Du beschreibst dein Anliegen möglichst konkret – zum Beispiel Geruchsverlust, veränderte Geruchswahrnehmung, starke Geruchsempfindlichkeit, Geruchserinnerungen, Ekel, Schwierigkeiten mit Genuss, innere Wachsamkeit oder Unsicherheit gegenüber der eigenen Wahrnehmung.
Körperliche Veränderungen des Geruchssinns sollten bereits fachlich abgeklärt sein oder parallel medizinisch untersucht werden.
Je nach Anliegen können neben dem Riechkolben auch angrenzende Zusammenhänge wie Riechschleimhaut, Riechnerv, Nase, limbischer Lappen, Amygdala, Hippocampus, Insula, Geschmackserleben, Stress, Schlaf und vegetatives Nervensystem berücksichtigt werden.
Welche Bereiche tatsächlich einbezogen werden, richtet sich nach dem gewählten Angebot und der persönlichen Situation.
3. Anwendung erhalten
Du erhältst Zugang zu den ausgewählten Lichtquantenvideos und den dazugehörigen persönlichen Lichtquanten-Resonanzfeldern.
4. Lichtquantenvideos bewusst ansehen
Die Lichtquantenvideos schaust du in der Regel ein- bis zweimal bewusst an.
Dabei kannst du Farben, Bewegungsimpulse, 432-Hz-Musik, Affirmationen und deine persönliche Wahrnehmung aufmerksam auf dich wirken lassen.
Du musst keine bestimmten Gerüche, Erinnerungen oder Gefühle hervorrufen.
5. Persönliche Lichtquanten-Resonanzfelder starten
Die persönlichen Lichtquanten-Resonanzfelder werden über deinen persönlichen Zugang auf dem Smartphone geöffnet und begleiten die übrige Anwendungszeit weiter.
Der Zugang kann über die programmierte Holz-NFC-Karte oder den persönlichen QR-Code geöffnet werden.
Eine WLAN-Verbindung genügt; das mobile Datennetz kann ausgeschaltet bleiben.
Das Smartphone muss nicht dauerhaft am Körper getragen oder unmittelbar neben dir abgelegt werden.
6. Veränderungen des Geruchssinns ernst nehmen
Die Anwendung sollte ruhig, freiwillig und ohne Druck erfolgen. Du musst keine bestimmte Wirkung erzwingen und die Inhalte nicht ständig gedanklich wiederholen.
Bei neuem Geruchsverlust, zunehmender Geruchsverzerrung, Phantomgerüchen, starken Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, neurologischen Auffälligkeiten oder Beschwerden nach einer Kopfverletzung ist eine medizinische Abklärung erforderlich.
Treten während der Anwendung deutliches Unwohlsein, starke Übelkeit, Kopfschmerzen, Angst, Panik oder andere belastende Reaktionen auf, sollte die Anwendung beendet und fachliche Unterstützung einbezogen werden.
Plötzliche neurologische Ausfälle, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle oder Beschwerden nach einer schweren Kopfverletzung erfordern sofortige medizinische Notfallhilfe.
Wichtige Grenzen und medizinische Hinweise
Kurz erklärt: Digitale Selbstheilung® betrachtet den Riechkolben aus einer ergänzenden ganzheitlichen Perspektive.
Sie ersetzt keine ärztliche, HNO-ärztliche, neurologische, neuropsychologische, psychiatrische, psychotherapeutische, heilpraktische oder sonstige fachliche Diagnose und Behandlung.
Veränderungen des Geruchssinns können unterschiedliche Ursachen haben.
Dazu gehören unter anderem:
- Infektionen der oberen Atemwege
- Entzündungen der Nase oder Nasennebenhöhlen
- allergische oder chronische Schleimhautschwellungen
- Nasenpolypen oder andere Veränderungen der Nasenhöhle
- Kopfverletzungen oder Schädel-Hirn-Traumata
- Schädigungen der Riechzellen, Riechnerven oder Riechbahnen
- Rauchen oder chemische Reizstoffe
- Nebenwirkungen von Medikamenten
- altersbedingte Veränderungen
- neurologische Erkrankungen
- andere HNO-ärztliche, internistische oder neurologische Ursachen
Körperliche Veränderungen des Geruchssinns dürfen deshalb nicht ausschließlich seelisch, familiär oder energetisch gedeutet werden.
Misstrauen, alte Erinnerungen, fehlender Genuss, familiäre Muster oder Schwierigkeiten mit Nähe und Abgrenzung sind kein Beweis dafür, dass sie eine Riechstörung oder Veränderung des Riechkolbens verursacht haben.
Eine feste Zuordnung einzelner Geruchsstörungen zu bestimmten emotionalen Themen ist medizinisch nicht möglich.
Bitte lasse Veränderungen des Geruchssinns fachlich abklären, wenn sie:
- plötzlich auftreten
- ohne erkennbare Erklärung neu beginnen
- nur eine Seite betreffen
- nach einer Kopfverletzung entstehen
- über längere Zeit anhalten
- wiederholt auftreten
- sich deutlich verstärken
- mit Geruchsverzerrungen oder Phantomgerüchen verbunden sind
- Appetit, Ernährung oder Körpergewicht deutlich beeinflussen
- die Wahrnehmung von Rauch, Gas oder verdorbenen Lebensmitteln beeinträchtigen
Besondere Warnzeichen sind:
- plötzlicher Geruchsverlust zusammen mit Sprachstörungen
- einseitige Schwäche, Lähmung oder Taubheit
- starke Verwirrtheit oder Orientierungslosigkeit
- ungewohnt starke oder plötzlich auftretende Kopfschmerzen
- Sehstörungen oder Doppelbilder
- Krampfanfälle
- Bewusstlosigkeit oder deutliche Bewusstseinsveränderungen
- Geruchsverlust nach einer schweren Kopfverletzung
- klare wässrige Flüssigkeit aus der Nase nach einer Kopfverletzung
- Atemnot oder Beschwerden nach Rauch-, Gas- oder Chemikalienkontakt
- eine plötzliche deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands
Bei Verdacht auf Schlaganfall, schwerer Kopfverletzung, Krampfanfall, Bewusstseinsstörung, Atemnot oder unmittelbarer Gefahr kontaktiere bitte sofort den Notruf 112.
Bei dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden kann der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 weiterhelfen.
Sicherheit im Alltag bei vermindertem Geruchssinn:
- Rauchmelder regelmäßig kontrollieren
- bei Gasgeräten auf geeignete Warnsysteme achten
- Lebensmittel nicht allein anhand des Geruchs beurteilen
- Haltbarkeitsdaten und Lagerung sorgfältig beachten
- Angehörige bei möglichen Sicherheitsrisiken einbeziehen
Fazit
Der Riechkolben ist eine paarig angelegte Struktur an der Unterseite des vorderen Großhirns und bildet die erste zentrale Verarbeitungsstation des Geruchssinns.
Er empfängt Signale aus den Riechzellen, ordnet Geruchsmuster und leitet die Informationen an weitere Gehirnbereiche weiter.
Gerüche stehen in enger Verbindung mit Erinnerung, Gefühl, Genuss, Appetit, Ekel, Vertrautheit und Sicherheit.
Veränderungen des Geruchssinns können unterschiedliche körperliche, HNO-ärztliche oder neurologische Ursachen haben und sollten bei neuen, plötzlichen, einseitigen oder anhaltenden Beschwerden fachlich abgeklärt werden.
Ganzheitlich kann der Riechkolben ergänzend als Symbol für Instinkt, feine Wahrnehmung, emotionale Erinnerung, Anziehung, Ablehnung, Genuss, Schutz und innere Orientierung betrachtet werden.
Diese Zusammenhänge sind Impulse zur Selbstwahrnehmung. Sie erklären keine Riechstörung und ersetzen keine medizinische Diagnose.
Digitale Selbstheilung® kann dich ergänzend mit Lichtquantenvideos und persönlichen Lichtquanten-Resonanzfeldern begleiten.
Gehirnbereiche wie der Riechkolben können im Rahmen von Selbsttherapie Plus oder einer persönlichen Beratung berücksichtigt werden.
Digitale Selbstheilung® ersetzt jedoch keine ärztliche, HNO-ärztliche, neurologische oder andere fachliche Versorgung.
Häufige Fragen zum Riechkolben
Was ist der Riechkolben?
Der Riechkolben ist die erste zentrale Verarbeitungsstation des Geruchssinns.
Er empfängt Signale aus den Riechzellen der Nasenhöhle und leitet die verarbeiteten Informationen an weitere Gehirnregionen weiter.
Wie lautet der medizinische Name des Riechkolbens?
Der medizinische beziehungsweise lateinische Name lautet Bulbus olfactorius.
Wo liegt der Riechkolben?
Der rechte und linke Riechkolben liegen an der Unterseite des vorderen Großhirns unmittelbar oberhalb der Nasenhöhle.
Ist der Riechkolben ein Teil des Großhirns?
Ja. Der Riechkolben ist eine Struktur des Vorderhirns beziehungsweise Großhirns und liegt unterhalb des Frontallappens.
Warum gibt es zwei Riechkolben?
Es gibt einen rechten und einen linken Riechkolben.
Jede Seite erhält überwiegend Geruchsinformationen aus der entsprechenden Nasenseite.
Was ist der Unterschied zwischen Riechnerv und Riechkolben?
Die feinen Fasern der Riechzellen bilden gemeinsam den Riechnerv.
Diese Fasern ziehen aus der Nasenhöhle zum Riechkolben und werden dort mit nachgeschalteten Nervenzellen verbunden.
Welche Aufgabe hat der Riechkolben?
Der Riechkolben bündelt, sortiert und verarbeitet eingehende Geruchssignale.
Er hilft dabei, charakteristische Geruchsmuster zu bilden und an weitere Gehirnbereiche weiterzugeben.
Was sind Glomeruli im Riechkolben?
Glomeruli sind kleine kugelförmige Verarbeitungsbereiche im Riechkolben.
Dort treffen Nervenfasern von Riechzellen mit ähnlichen Rezeptoreigenschaften zusammen.
Warum lösen Gerüche so schnell Erinnerungen aus?
Geruchsinformationen werden an Netzwerke weitergeleitet, die eng mit emotionaler Bewertung und Gedächtnis verbunden sind.
Ein Duft kann deshalb sehr unmittelbar frühere Bilder, Gefühle oder Körperreaktionen aktivieren.
Warum beeinflusst der Geruchssinn das Geschmackserleben?
Der Geruchssinn trägt wesentlich zum Aroma von Speisen und Getränken bei.
Bei vermindertem Riechen kann Essen deshalb deutlich schwächer oder verändert schmecken, obwohl der eigentliche Geschmackssinn der Zunge noch vorhanden ist.
Was bedeutet Hyposmie?
Hyposmie bezeichnet eine verminderte Fähigkeit, Gerüche wahrzunehmen.
Was bedeutet Anosmie?
Anosmie bezeichnet den vollständigen oder nahezu vollständigen Verlust des Geruchssinns.
Was bedeutet Parosmie?
Bei einer Parosmie werden tatsächlich vorhandene Gerüche verändert oder verzerrt wahrgenommen.
Ein früher angenehmer Duft kann beispielsweise plötzlich verbrannt, faulig oder chemisch riechen.
Was bedeutet Phantosmie?
Bei einer Phantosmie wird ein Geruch wahrgenommen, obwohl keine entsprechende äußere Geruchsquelle vorhanden ist.
Wiederkehrende Phantomgerüche sollten fachlich abgeklärt werden.
Welche Ursachen kann eine Riechstörung haben?
Mögliche Ursachen sind unter anderem Infektionen, Entzündungen, Nasenpolypen, Schleimhautschwellungen, Kopfverletzungen, Medikamente, Rauchen, chemische Reize, Alterungsprozesse oder neurologische Erkrankungen.
Die genaue Ursache kann nur fachlich eingeordnet werden.
Kann eine Kopfverletzung den Geruchssinn beeinträchtigen?
Ja. Bei einer Kopfverletzung können Riechfasern, Riechkolben oder weiterführende Riechbahnen geschädigt werden.
Ein neuer Geruchsverlust nach einer Kopfverletzung sollte ärztlich untersucht werden.
Kann Stress die Geruchswahrnehmung beeinflussen?
Stress kann Aufmerksamkeit, Empfindlichkeit und emotionale Bewertung von Gerüchen beeinflussen.
Eine deutliche oder anhaltende Riechstörung sollte dennoch nicht allein auf Stress zurückgeführt werden.
Warum lösen bestimmte Gerüche Ekel oder Übelkeit aus?
Gerüche werden gemeinsam mit Erfahrung, Erinnerung und der aktuellen körperlichen Situation bewertet.
Ekel kann eine sinnvolle Schutzreaktion sein, aber auch durch frühere Erlebnisse oder starke Empfindlichkeit geprägt werden.
Was bedeutet der Riechkolben ganzheitlich?
Ganzheitlich kann der Riechkolben symbolisch mit Instinkt, Erinnerung, Genuss, Sicherheit, Vertrautheit, Anziehung, Ablehnung und innerer Orientierung verbunden werden.
Diese Zuordnung ist keine medizinische Erklärung einer Riechstörung.
Welche Rolle spielen Mutterlinie und Vaterlinie?
Mutterlinie und Vaterlinie können als Impulse genutzt werden, um vertraute Gerüche, familiäre Erinnerungen, Nähe, Wachsamkeit, Kontrolle und übernommene Bewertungen bewusster zu betrachten.
Sie beweisen keine körperliche Ursache.
Was sind übernommene Muster beim Thema Riechen?
Damit sind beispielsweise familiär erlernte Bewertungen von angenehm, unangenehm, sauber, unrein, passend oder unpassend gemeint.
Diese Bewertungen können reflektiert werden, ohne sie als Ursache einer Erkrankung zu verstehen.
Welche Affirmationen passen zum Riechkolben?
Passend können Affirmationen zu Wahrnehmung, Instinkt, Sicherheit, Erinnerung, Genuss, Abgrenzung und innerer Orientierung sein.
Affirmationen ersetzen keine medizinische Untersuchung.
Welche Rolle spielen Lichtquantenvideos und Lichtquanten-Resonanzfelder?
Lichtquantenvideos und persönliche Lichtquanten-Resonanzfelder bilden gemeinsam die vollständige Anwendung von Digitale Selbstheilung®.
Sie begleiten Selbstwahrnehmung und ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.
Wird der Riechkolben in der Selbsttherapie berücksichtigt?
Nein. Gehirnbereiche werden nicht im Rahmen der einfachen Selbsttherapie berücksichtigt.
Sie können bei Selbsttherapie Plus im Rahmen der persönlichen Prüfung oder bei einer persönlichen Beratung einbezogen werden.
Kann Digitale Selbstheilung® eine Riechstörung behandeln?
Nein. Digitale Selbstheilung® diagnostiziert und behandelt keine Anosmie, Hyposmie, Parosmie, Phantosmie oder andere Erkrankung des Riechsystems.
Wann sollte eine Veränderung des Geruchssinns ärztlich abgeklärt werden?
Eine Abklärung ist besonders wichtig, wenn die Veränderung plötzlich, einseitig, anhaltend, wiederkehrend oder nach einer Kopfverletzung auftritt.
Auch Phantomgerüche oder zusätzliche neurologische Beschwerden sollten untersucht werden.
Wann liegt ein medizinischer Notfall vor?
Ein Notfall kann vorliegen, wenn Geruchsverlust zusammen mit Lähmung, Sprachstörung, Verwirrtheit, Krampfanfall, Bewusstseinsstörung, starken plötzlich auftretenden Kopfschmerzen oder einer schweren Kopfverletzung auftritt. In diesen Fällen sollte sofort der Notruf 112 kontaktiert werden.
Ersetzt Digitale Selbstheilung® eine medizinische Behandlung?
Nein. Digitale Selbstheilung® versteht sich ausschließlich als ergänzende ganzheitliche Begleitung und ersetzt keine ärztliche, HNO-ärztliche, neurologische, psychotherapeutische oder andere fachliche Diagnose und Behandlung.
Quellen und fachliche Grundlagen
Zuletzt inhaltlich geprüft: 10. Juli 2026
Die folgenden Quellen bilden die fachliche Grundlage für die anatomischen, neurologischen und HNO-medizinischen Informationen über den Riechkolben, die Verarbeitung und Weiterleitung von Geruchsinformationen, unterschiedliche Formen und Ursachen von Riechstörungen, das Zusammenspiel von Geruch und Geschmackserleben sowie wichtige medizinische Warnzeichen:
- NCBI Bookshelf: Neuroanatomy, Cranial Nerve 1 (Olfactory)
- NCBI Bookshelf: Physiology, Olfactory
- AWMF: S2k-Leitlinie Riech- und Schmeckstörungen
- NIDCD: Smell Disorders
- gesund.bund.de: Schlaganfall – Symptome und Behandlung
Hinweis: Die Quellen beziehen sich auf Lage, Aufbau und Funktionen des Riechkolbens, die Riechschleimhaut, den Riechnerv, die Glomeruli und weiterführenden Riechbahnen, die Verarbeitung von Gerüchen, das Zusammenspiel von Geruch und Geschmackserleben, die Verbindung von Gerüchen mit Erinnerung und emotionaler Bewertung sowie auf Anosmie, Hyposmie, Parosmie, Phantosmie, Kopfverletzungen und weitere mögliche Ursachen und Warnzeichen von Riechstörungen. Die im Artikel beschriebenen ganzheitlichen Zuordnungen zu Instinkt, feiner Wahrnehmung, Geruchserinnerungen, Genuss, Ekel, Anziehung, Ablehnung, Vertrautheit, Sicherheit, Nähe, Abgrenzung, innerer Orientierung sowie familiären oder übernommenen Mustern sind keine medizinisch oder psychologisch nachgewiesenen Ursachen von Riechstörungen oder Veränderungen des Riechkolbens. Die Quellen belegen keine Wirkung der Methode Digitale Selbstheilung®.
„Werde bewusster“ ist eine von Thomas Hiebsch eigenständig entwickelte ganzheitliche Darstellung zur persönlichen Selbstwahrnehmung. Sie ersetzt keine ärztliche, HNO-ärztliche, neurologische, neuropsychologische, psychiatrische, psychotherapeutische oder andere fachliche Diagnose oder Behandlung und erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftlich nachgewiesene Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge.





